Ist mein Kind hochsensibel? Test

Mein Kind mag keine kratzenden Stoffe, es mag keinen Lärm und ist auch leicht zu erschrecken. Bedeutet das, dass mein Kind hochsensibel ist?

Zur Orientierung kannst Du diesen Test zur Hochsensibilität von Kindern von der Psychologin Elaine N. Aron machen. Gut zu wissen ist, dass die Hochsensibilität keine Diagnose nach der ICD (International Classification of Diseases) ist. Es ist keine psychische Krankheit, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal wie zum Beispiel Schüchternheit.

Test für hochsensible Kinder

  1. Mein Kind erschrickt leicht.
  2. Er oder sie hat eine empfindliche Haut und beklagt sich über kratzende Stoffe, Nähte in Socken oder Etiketten, die die Haut berühren.
  3. Mein Kind mag keine großen Überraschungen.
  4. Sie oder er profitiert beim Lernen eher vom sanften, geduldigen Richtigstellen als vom harten Bestrafen.
  5. Mein Kind scheint meine Gedanken lesen zu können.
  6. Es hat für sein Alter einen ungewöhnlich gehobenen Wortschatz.
  7. Mein Kind nimmt selbst leichte ungewöhnliche Gerüche wahr.
  8. Er oder sie hat einen klugen Sinn für Humor.
  9. Mein Kind scheint sehr intuitiv zu handeln.
  10. Ihm oder ihr fällt es nach einem aufregenden Tag eher schwer, ins Bett zu gehen.
  11. Mein Schatz mag keine großen Veränderungen.
  12. Es möchte nasse oder sandige Kleidung wechseln.
  13. Mein Spatz stellt viele Fragen.
  14. Es ist perfektionistisch.
  15. Mein Mädchen oder mein Junge bemerkt, wenn andere Kummer haben.
  16. Er oder sie bevorzugt stilles, ruhiges Spielen.
  17. Mein Nachwuchs stellt tiefgehende, nachdenkliche Fragen.
  18. Es ist sehr schmerzempfindlich.
  19. Mein Kind fühlt sich an lauten Orten gestört.
  20. Er oder sie bemerkt Feinheiten (z.B. kleine Veränderungen in Räumen oder an Personen).
  21. Mein Schatz denkt über Sicherheit und Risiken nach, bevor es handelt (z.B. auf einen Baum klettert).
  22. Es tut, was es tun muss am besten, wenn keine Fremden dabei sind.
  23. Er oder sie empfindet alles sehr tief.

Wenn Du mehr als 13 Aussagen mit „Ja“ beantwortest hast, ist Dein Kind wahrscheinlich hochsensibel. Vor allem, wenn die Aussagen in extremen Maße stimmen.

Quelle: Elaine N Aron, „ Das hochsensible Kind“, München 2012

Was könnte mit meinem Kind los sein?

Wenn die Aussagen oben nicht so eindeutig stimmen oder Du Zweifel an dem ganzen Thema hast, ist es ratsam Dir ärztlichen Rat zu einzuholen. Es können nämlich noch andere Ursachen für ein (hoch)sensibles Verhalten Deines Kindes zu Grunde liegen. Dazu gehören auch somatische, also körperliche Ursachen oder auch psychische Beeinträchtigungen, wie Traumata oder ADS.

Wie unterstütze ich mein hochsensibles Kind?

Du bist Dir sicher, dass Dein Schatz hochsensibel ist und möchtest gerne wissen, wie Du es unterstützen kannst? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten über Düfte, Naturheilkunde, Entspannungsübungen, Meditation, Lerncoaching und auch mit einigen Sprechstunden bei mir.

Da ich selbst Lehrerin bin, sowie zwei Töchter habe, weiß ich genau, welche Herausforderungen z. B. in der Schule auftreten können. Ich spreche daher aus der Praxis für die Praxis und habe einen ganzheitlichen Lösungsansatz.

In persönlichen Gesprächen können wir gemeinsam Strategien entwickeln, wie Dein Schatz gut mit seiner Begabung zurecht kommt. Und Du als Mama auch.

Vereinbare gerne einen Termin mit mir. Ich unterstütze euch gerne auf dem Weg zu einem guten Umgang mit der Hochsensibilität in der Familie.

Ich freue mich auf Dich und Dein Kind. Deine Karoline von Sternchen auf Erden

Interview Hochsensibilität

Die Autorin für Hochsensible Svenja Loewe von der Löwenfamilie hat mich interviewt zum Thema Kommunikation mit Lehrern und Pädagogen. Im Video berichte ich von meinen persönlichen Erfahrungen als Lehrerin und Mama.

Im Video geht es um die Möglichkeit den Lehrer oder die Lehrerin Deines Kindes auf die Hochsensibilität anzusprechen. Außerdem darüber, wie Du am besten den Kontakt suchen zur Lehrkraft Deines Kindes suchen und Elterngespräche führen kannst. Ich rate zu einem ruhigen Umgang untereinander und die eigenen (negativen) Erfahrungen aus der eigenen Schulzeit möglichst hinter sich zu lassen.

Viel Freude beim Ansehen!

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